BUJUTSU and Interpretation of „DEFENSE“Episode 2

In this episode I would like to address another view of „defense“: the „pure defense“. So a defense that is not based on an attack or counter-attack with or without a weapon and, among other factors, also takes proportionality into account.

This „pure defense“ can be shown using an example in the martial art „JUDO“. If a large, strong judoka tries to use a hip throw, a small, grown judoka can prevent this hip throw by lowering his center of gravity. This forces the taller judoka to return to his original position and start over. The founder of AIKIDO, Master Morihei Uyeshiba, showed another example: If he was attacked by several students at the same time, it spiraled in the middle of the action, apparently unnoticed by the attackers and let all attempts to catch him run into nothing with dynamic circular movements .

However, in most cases after an attack, an immediately executed counterattack was followed.

In the old Bujutsu world, this “pure defense” was used very rarely or not at all. There the attack and counterattack method was a common strategy to survive or at least neutralize the attacker.

However, there are examples of some great Bujutsu masters who have made defense a refined art in a total sense (defense for defensive purposes and nothing more). In these interpretations, Bujutsu lost much of its martial valuation and became something else, a singular phenomenon, as it confronted the warrior with a series of problems inherent in the nature (ethical) of the means (the arts themselves, as well as the weapons), which should be used to solve them.

BUJUTSU: und eine Interpretation von Verteidigung     Folge 2

In dieser Folge möchte ich eine weitere Sicht von „Verteidigung“ ansprechen: Die „Reine Verteidigung“. Also eine Verteidigung die sich nicht ausrichtet an einem Angriff oder Gegenangriff mit oder ohne Waffe und nebst anderen Faktoren, auch die Verhältnismässigkeit mit berücksichtigte. 

Diese „Reine Verteidigung“ kann an einem Beispiel in der Kampfkunst „JUDO“ gezeigt werden. Wenn ein grosser, starker Judoka versucht, einen Hüftwurf anzuwenden, kann ein kleiner gewachsener Judoka durch absenken seines Schwerpunktes diesen Hüftwurf verhindern. Dadurch wird der grössere Judoka gezwungen, seine ursprüngliche Position wieder einzunehmen und von vorne zu beginnen. Ein anders Beispiel zeigte der Founder of AIKIDO, Master Morihei Uyeshiba: Wenn er von mehreren Schülern gleichzeitig angegriffen wurde, bewegte es sich spiralförmig in der Mitte des Geschehens, scheinbar von den Angreifern unbemerkt und liess alle Versuche ihn zu fassen mit dynamischen Kreisbewegungen ins Leere laufen. 

Jedoch folgte / folgt  in den meisten Fällen auf einen Angriff sofort ein Gegenangriff. 

In der alten Bujutsu-Welt wurde diese „Reine Verteidigung“ sehr selten bis gar nicht angewandt. Dort war die Methode Angriff und Gegenangriff eine übliche Strategie, um zu überleben oder zumindest den Angreifer zu neutralisieren. 

Es gibt jedoch Beispiele einiger herausragender Bujutsu-Meister, die die Verteidigung in einem totalen Sinne (Verteidigung zu Verteidigungszwecken und nicht mehr) zu einer verfeinerten Kunst gemacht haben. In diesen Interpretationen verlor Bujutsu viel von seiner martialischen Bewertung und wurde zu etwas anderem, einem singulären Phänomen, da es den Krieger mit einer Reihe von Problemen konfrontierte, die von Natur aus (ethisch) die Mittel (die Künste selbst, sowie die Waffen), die verwendet werden sollten, um sie zu lösen.

J.Sturm, Teilthemen aus „Secrets of the Samurai“ by Ratti and Westbrook. 

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