BUJUTSU: Defence, an interpretation, Episode 1

It should be anticipated that the word “defense” does not have the same quality and meaning for everyone. The broad interpretation of “defense” has continued to provoke controversial discussions to this day.

What is the strategy of defense within theory and practice in BUJUTSU?

Old Bujutsu masters „defended“ their fighting methodology and their often morally untenable practices with the reason that these were a necessity in the special situation and served self-preservation.

Defense also implies some degree of need to instinctively protect oneself or being forced to defend one’s life at risk. The need to protect oneself from possible attack presupposes that the use of the means, moral and ethical, to counter this danger must follow legal principles. But what are these laws and what is the exact definition of „defense“?

In the teaching of BUJUTSU we are dealing with different interpretations of „defense“. One of the first concepts that prevailed viewed defense as a temporary procedure. So it is just a moment in the strategy of a counterattack with blocking or evading. The counterattack defense has always been difficult to separate and distinguish from one to the other.

The BUSHI, the warrior, made extensive use of this concept.

In general, the guiding principle was as followed: „The best defense is a strong offensive“. This means that the warrior was instructed to forestall an attack when the opportunity arose and was also seen as a purely defense.

J.Sturm, partial translation and interpretation from „Secrets of the Samurai“ by Ratti and Westbrook. 

BUJUTSU: Verteidigung, eine Interpretation  Folge 1

Vorweggenommen sei, dass das Wort „Verteidigung“ nicht für jedermann die gleiche Qualität und Bedeutung hat. Die breite Auslegung von „Verteidigung“  löste bis heute immer wieder kontroverse Diskussionen aus. 

Welches ist nun die Strategie der Verteidigung innerhalb von Theorie und Praxis im BUJUTSU?

Alte Bujutsu-Meister„verteidigten“ ihre Kampfmethodik und ihre oftmals moralisch unhaltbaren Praktiken mit dem Grund, dass diese eine Notwendigkeit in der speziellen Situation waren und der Selbsterhaltung dienten. 

Verteidigung impliziert auch einen gewissen Grad an Notwendigkeit, um sich instinktiv zu schützen oder gezwungen wird, auf eine Gefahr hin, sein Leben zu verteidigen. Die Notwendigkeit, sich von einem möglichen Angriff zu schützen, setzt voraus, dass die Anwendung der Mittel, moralisch und ethisch, um dieser Gefahr zu begegnen, den rechtlichen Grundsätzen folgen müssen. Aber welche sind diese Gesetze und was ist die genaue Definition von „Verteidigung“? 

In der Lehre des BUJUTSU haben wir es mit verschiedenen Interpretationen über „Verteidigung“ zu tun. Eines der ersten Konzepte, welches vorherrschend war, betrachtete Verteidigung als ein temporäres Verfahren. Also nur einen Moment in der Strategie eines Gegenangriffes mit Blocken oder Ausweichen. Die Verteidigung mit Gegenangriff war immer schwierig zu trennen und eines vom anderen zu unterscheiden. 

Die BUSHI, die Soldaten, machten rege Gebrauch von diesem Konzept. 

Generell war der Leitsatz befolgt worden: „Die beste Verteidigung ist ein starke Offensive“. Das heisst, der Krieger war angewiesen, einem Angriff zuvor zu kommen, wenn es die Gelegenheit bot und wurde auch so als Verteidigung gesehen. 

J.Sturm, Teilübersetzung und Interpretation aus dem Buch „Secrets of the Samurai“ by Ratti and Westbrook

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