KATANA Episode 2 The Sword of the Samurai

A brief consideration

For every serious student and master of sword fighting (KENJUTSU), KATANA has become a kind of „part of its essence“. Never would this sword-fighting art be practiced with aggressiveness or loss of control. Practicing with a KATANA is not a game and requires the utmost attention and concentration. It is like in many things of life that require body and mind as unity and thus embody the wholeness of our existence.

J. Sturm

In the Tumulus period (5th to 6th centuries), single-edged and double-edged swords made of iron were increasingly used in Japan. Special mention should be made of the Korean sword with the name KOMA. It was a double-edged, straight forged sword with a hilt that had the shape of an animal. History tells that the forging of Japanese swords began with the development of iron-making and advanced sword-making techniques in the Korean Peninsula. The SHOSOIN and TODAI-JI temples in Nara house a variety of excellent swords from the 7th and 8th centuries.

The straight forged blades are divided into 2 categories: The decoratively processed sword with the name KARA (Chinese) which is equipped with gold and silver decorations and the non-decorative sword. The sword sharpened on both sides was used for cutting (circular movement) and thrusting, whereas the sword sharpened on one side was used increasingly for cutting (circular movement).

In contrast to the blades made in the West, the KATANA is a cutting weapon. The western swords were mostly used for thrusting.

In general, the Japanese army, which fought the battles mostly on horseback, used the sword sharpened on one side to attack. A curved blade is also better suited for quick pulling (Nukiuchi). Furthermore, the collapse of the Tang Dynasty (897) and the reduced contacts to the Korean Peninsula due to political turbulence were the „hour of birth“ of KATANA.

As a result of isolation from continental cultural currents, members of the upper strata of Japanese society eagerly interested in importing culture from China and the peninsula now turned to their native culture. This was also the time when the KANA scripts were created, which symbolize the gentleness and grace of Japanese culture.

The sword martial art „Kenjutsu“ enables us to delve deeper into the development and history of feudal Japan. A MUST for every Kenjutsu teacher.

J. Sturm

KATANA  Folge 2   das Schwert der Samurai

Ein kurze Betrachtung

Für jeden seriösen Schüler und Meister der Schwertkampfkunst (KENJUTSU) ist das KATANA eine Art „Teil seines Wesens“ geworden. Niemals würde das Üben dieser Schwertkampfkunst mit Aggressivität oder Kontrollverlust erfolgen. Das Üben mit einem KATANA ist kein Spiel und erfordert höchste Aufmerksamkeit und Konzentration. Es ist wie in vielen Dingen des Lebens, die Körper und Geist als Einheit bedingen und auf diese Weise die Ganzheitlichkeit unseres Daseins verkörpern.

J.Sturm

In der Tumulus Periode (5. bis 6. Jahrhundert) wurden in Japan vermehrt einschneidige und zweischneidige Schwerter aus Eisen verwendet. Speziell hervorzuheben wäre das Koreanische Schwert mit dem Namen KOMA. Es war doppelschneidig, gerade geschmiedetes Schwert mit einem Griff welcher die Figur eines Tieres hatte. Die Geschichte berichtet, dass das Schmieden der Japanischen Schwerter mit der Entwicklung der Eisen-Herstellung und fortgeschrittenen Schwertschmiedetechniken  auf der Koreanischen Halbinsel begann. Die Tempel SHOSOIN und TODAI-JI in Nara, beherbergen eine Vielzahl von exzellenten Schwertern aus dem 7. und 8. Jahrhundert. 

Die gerade geschmiedeten Klingen werden in 2 Kategorien eingeteilt: Das dekorativ verarbeitete Schwert mit dem Namen KARA (Chinesisch) welches mit Gold- und Silberverzierungen ausgestattet ist und dem nichtdekorativen Schwert. Das doppelseitig geschliffene Schwert wurde zum Schneiden (kreisförmiger Bewegung) und Stechen verwendet, dem gegenüber wurde das einseitig geschliffene Schwert vermehrt zum Schneiden (kreisförmiger Bewegung) verwendet. 

Das KATANA stellt zum Gegensatz der im Westen hergestellten Klingen eine Schneidewaffe dar. Die westlichen Schwerter wurden meist zum Stechen verwendet. 

Generell wurde von der Japanischen Armee, welche die Schlachten meist zu Pferde bestritten, zum Angriff das einseitig geschliffene Schwert verwendet. Auch ist eine gebogene Klinge besser zum schnellen Ziehen geeignet (Nukiuchi). Des weiteren war der Zerfall der Tang- Dynastie (897) und der reduzierten Kontakte zur Koreanischen Halbinsel aufgrund von politischen Turbulenzen, die „Geburtsstunde“ des KATANA. 

Infolge der Isolation von kontinentalen kulturellen Strömungen, Mitglieder der oberen Schichten der japanischen Gesellschaft welche eifrig interessiert in den Import der Kultur von China und der Halbinsel waren, wandten sich nun an ihre einheimische Kultur. Dies war auch die Zeit der Entstehung der KANA-Scripts, welche den Sanftmut und Anmut der Japanischen Kultur symbolisieren. 

Die Schwertkampfkunst „Kenjutsu“ ermöglicht uns, tiefer in die Entwicklung und der Geschichte des feudalen Japans einzutauchen. Ein MUSS für jeden Kenjutsu-Lehrer.

J.Sturm

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