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AIKIDO Folge 2

Aikido by Grand-Master Toshishiro Obata, founder of SHINKENDO the original Japanese Swordsmanship.

Wie die Meisten Aikidoka wissen, sind die Techniken von AIKIDO von der Kampfkunst KENJUTSU der Schwertkampfkunst abgeleitet. 

Um AIKIDO zu verstehen ist es notwendig, die Geschichte dahinter nicht zu vernachlässigen. 

Zurück bis in die Kamakura-Periode (1185-1333) wo der Ursprung des AIKIJUTSU, also eine Ableitung aus der Schwertkampfkunst, in eine waffenlose Kampfkunst mit dem neuen Namen „Daito-Ryu“ liegt. Der Gründer dieser Schulen war Minamoto Yoshimitsu, in Japan auch als „Yoshitsune“ bekannt. Dieses Daito-Ryu wurde des weiteren über einige Jahrhunderte praktiziert und später an die „Takeda-Familie“ vererbt. Meister Takeda war Teil des „AIZU“ Militärklans. Historisch nicht beschrieben ist, wie das Konzept von „AI“ in die Kampfkunst Aikijutu eingeflossen ist. Der nachfolgende, legitime Lehrer für Daito-Ryu wurde Meister Uyeshiba Morihei, der Gründer des modernen „AIKIDO“. 

Meister „Uyeshiba“ wollte jedoch mehr aus dieser Kampfkunst machen. Haragai (Hara and Ki) sollte nicht das alleinige Merkmal für eine neue und effektive Kampfmethode sein. Meister Uyeshiba entwickelte eine konstruktive Methode welche das Konzept von „Haragai“ (die inneren Faktoren) mit den Konzepten von „Taoismus“ und „Buddhismus“ vereinigt. Durch Meister Uyeshiba bekam die Kampfkunst AIKIDO eine spirituelle, ethische und exquisite Dimension.

Bildlich gesprochen ist AIKIDO von fliessender Schönheit und eine beeindruckende effiziente Methode. Wenn wir diese Kampfkunst im Kampf gegen bewaffnete oder unbewaffnete Gegner beobachten wird klar, warum „Aikijutsu“ in den Feudalzeiten eine ausgesprochen effiziente Kampfkunst war.

Ein Krieger im Feudalen Japan bezog seine Kraft durch die konsequente Anwendung des Konzeptes der mentalen Konzentration aus dem „HARA“ und konnte somit verhindern, dass jedwede inneren und äusseren Einflüsse (Beispiele: Emotionen, Waffen, Gestik, Umgebung, Anzahl Gegner usw) seinen Fokus auf den Sieg im Kampf verunmöglichten. 

AIKIDO  Episode 2

As most Aikidoka know, the techniques of AIKIDO are derived from the martial art KENJUTSU of sword fighting. 

In order to understand AIKIDO, it is necessary not to neglect the history behind it. 

Back to the Kamakura period (1185-1333) where the origin of AIKIJUTSU, i.e. a derivative of swordfighting, lies in an unarmed martial art with the new name „Daito-Ryu“. The founder of these schools was Minamoto Yoshimitsu, also known in Japan as „Yoshitsune“. This Daito-Ryu was also practiced over several centuries and later passed to the „Takeda family“. Master Takeda was part of the „AIZU“ military clan. Historically, it is not described how the concept of „AI“ was incorporated into the martial art of Aikijutu. The subsequent, legitimate teacher for Daito-Ryu became Master Uyeshiba Morihei, the founder of the modern „AIKIDO“. 

Master „Uyeshiba“ wanted to make more of this martial art. Haragai (Hara and Ki) should not be the sole feature of a new and effective fighting method. Master Uyeshiba developed a constructive method that combines the concept of „Haragai“ (the inner factors) with the concepts of „Taoism“ and „Buddhism“. Through Master Uyeshiba, the martial art AIKIDO was given a spiritual, ethical and exquisite dimension.

Visually speaking, AIKIDO is of fluid beauty and an impressive efficient method. When we observe this martial art in the fight against armed or unarmed opponents, it becomes clear why „Aikijutsu“ was a very efficient martial art in the feudal times.

A warrior in feudal Japan drew his strength from the „HARA“ through the consistent application of the concept of mental concentration and thus prevented any inner and outer influences (examples: emotions, weapons, gestures, surroundings, number of opponents, etc.) from making his focus on victory in battle impossible. 

By J.Sturm

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