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KENJUTSU Der Gebrauch des Schwertes Folge 1

Vorwort:

Zur Zeit existieren viele verschiedene Schwertstile welche in vielen Dojos unterrichtet werden. Nicht alle Lehrer eines Schwertstils können ihren Schülern die inneren Faktoren vermitteln, welche für den Gebrauch eines Schwertes unabdingbar sind, 

wie zum Beispiel:

  • Bescheidenheit
  • Demut
  • Wertschätzung
  • Sicherheit

Diese Faktoren sollten u.a. einen Schwertkämpfer befähigen, auch in extremen Lebenssituationen, welche die äusseren Faktoren betreffen, die Balance zu halten. 

Zum Beispiel:

  • Stress
  • Konfrontation mit Problemen
  • hohe oder auch unklare Erwartungen
  • Zwänge
  • Konflikte
  • Überforderung
  • Unsicherheit

Die meisten Schüler konzentrieren sich auf die Waffe als solche und hinterfragen kaum den Ursprung des Schwertkampfes und welche Bedeutung ein Schwert, zum Beispiel für einen Samurai, hatte. Nicht immer war es Krieg sondern auch die Möglichkeit, eine Kommune zu schützen, für Sicherheit und Wohl für Leib und Seele zu sorgen. 

Ein Schwert ist daher mehr als nur ein Gegenstand mit dem man trainieren kann. Die Verbundenheit mit seiner Waffe, also die inneren Faktoren sind es, die einen Schüler im KENJUTSU ausmachen. Leider gibt es viele selbsternannte Schwertlehrer die mit einem kompetenten Schwertmeister beginnen, jedoch nach einiger Zeit sich technisch befähigt fühlen, einen eigenen Schwertstil zu gründen. Diese abtrünnigen Schüler wollen ihre eigene Lehre verbreiten ohne gemerkt zu haben, dass sie die Baseline der Schwertkunst verlassen haben, mental auf falschem Weg geraten sind und es so seinen Schülern verunmöglichen, den Sinn und die Geschichte des Originals verstehen zu lernen. Dieser Egotripp schadet der Schwertkunst und verbreitet ein falsches Bild vom Ursprung dieser Kampfkunst. Wer die inneren Faktoren der Lehre der Schwertkunst nicht nachvollziehen kann, befindet sich auf dem falschen Weg. Das Studium von KENJUTSU, abgeleitet vom Ursprung und der Tradition, vermittelt durch kompetente Schwertmeister, ist unerlässlich.

KENJUTSU , die Kunst das Schwert zu gebrauchen, ist das Ergebnis aus Studium und Experimentieren während den letzten 300 Jahren in der Japanischen Feudalzeit. Während dieser Zeit wurde auch eine umfassende Theorie der angewandten koordinierten Kraft, eine Adaption aus dem „Haragai“ , dem Konzept der Zentralisierung (hara) und der aktiven Form der zentralisierten Kraft  dem „Ki“ entwickelt. 

Die Evolution dieser zwei grundlegenden Konzepte der abdominalen Zentralisierung (hara) und der koordinierten Erweiterung der inneren Energie (Ki), ist in der Geschichte des feudalen Japan einzigartig und macht viele Japanische Schwertkämpfer und Lehrer berühmt bis in die heutige Zeit (u.a.Miyamoto Musashi). 

J.Sturm,  Folge 2 demnächst auf MAW

KENJUTSU  The use of the sword  Episode 1

Preface:

There are currently many different sword styles that can be learned in many dojos. Not all teachers of a sword style are able to teach their students the important inner factors that are essential for the use of a sword, such as:

For example:

Modesty

Humility

Appreciation

Security

These factors should, among other things, enable a swordsman to maintain the balance, even in extreme life situations.

For example:

Stress

Confrontation with problems

high or unclear expectations

Constraints

Conflicts

Overload

Uncertainty

Most students focus on the weapon as such and hardly question the origin of sword fighting and the meaning of a sword, for example, for a samurai. It was not always war, but also the possibility to protect a community, to provide security and well-being for body and soul. 

A sword is therefore more than just an object to train with. The connection with his weapon, i.e. the inner factors, are what make up a student in KENJUTSU. Unfortunately, there are many self-appointed sword teachers who first start with a competent sword master, but after some time feel technically capable of establishing their own sword style. These renegade students want to spread their own teaching without realizing that they have left the baseline of sword art, have mentally gone the wrong way, making it impossible for their students to understand the meaning and history of the original. This kind of egoism damages the art of sword and spreads a false picture of the origin of this martial art. Those who cannot comprehend the inner factors of the teaching of sword art are on the wrong path. The study of KENJUTSU, derived from the origin and tradition, mediated by competent sword masters, is essential.

KENJUTSU , the art of using the sword, is the result of studying and experimenting during the last 300 years in the Japanese feudal period. During this time, a comprehensive theory of the applied coordinated force, an adaptation of the „Haragai“, the concept of centralization (hara) and the active form of the centralized force of the „Ki“ was developed. 

The evolution of these two fundamental concepts of abdominal centralization (hara) and coordinated expansion of internal energy (Ki) is unique in the history of feudal Japan and makes many Japanese swordsmen and teachers famous to the present day (among others Miyamoto Musashi). 

J.Sturm Episode 2 to follow

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