Zum Inhalt springen

BUJUTU und die Kunst des -KIAI-Folge 1

Als einzigartig in der waffenlosen Kriegskunst, und dies in allen Arten von Spezialisierungen innerhalb von BUJUTSU, ist die Kunst des –KIAI-. Selbst im feudalen Japan wurde diese Kunst als „esoterisch“ oder „mysteriös“ betrachtet. Mit dieser Kunst erhob sich der waffenlose Kampf zum höchsten Stand in dieser Zeit, da es keinen körperlichen Kontakt zum Gegner brauchte und trotzdem so viel Kraft entwickelte, um den schwächeren Teil der Kämpfer zu überwältigen. KIAI setzt sich zusammen aus: KI = Geist / Verstand / Wille und AI = Vereinigung / Zentrierung. In diesem Zustand vereinen sich zwei Elemente zu Einem derart, dass der Stärkere den Schwächeren kontrollieren kann. KIAI bezeichnet den Punkt im waffenlosen Kampf, wo die äusseren Faktoren wie Waffen und Technik sich den inneren Faktoren wie Kontrolle und Kraft unterordneten. Damit wurde diese Kunst von den führenden Kriegern als effektive Waffe im Kampf eingesetzt. 

Über diese Kunst –KIAI– gibt es leider, selbst in Japan, wenig Aufzeichnungen und vielmals wurde / wird diese Anwendung als glatter Schwindel abgewertet. In dieser feudalen Zeit in Japan gab es viele, selbsternannte Meister in BUJUTSU welche zweifelhafte Darstellungen ihrer eigenen Künste wie Hypnose und Anderem mit überzogenen Gewandtheit viel besser beherrschten, als die Kampfkunst BUJUTSU. In diesem Zusammenhang existieren viele Geschichten über eine erfolgreiche Anwendung des KIAI in allen Lebenslagen und Situationen. Von einem Krieger höheren Ranges erwartete man, dass er die Technik des KIAI beherrschte. Mit der Zeit konnte er diese Technik derart verfeinern und verinnerlichen, dass sie als eine komplette Kunst wahrgenommen wurde. Zen-Meister benutzten und lehrten diese Technik sowie machten ausgedehnten Gebrauch davon. KIAI war ein Grundbaustein und essenziell in der Zen-Lehre, um innere Stabilität und Gleichgewicht zu erlangen. 

Der Schrei „Kiai“ war die erste Reaktion die auf eine Gefahr hinwies, entweder, um Beistand zu aktivieren oder zur Warnung des Feindes. Der Gebrauch von KIAI wurde in militärischen Kreisen intensiv benutzt als Kampfstrategie. Der lauteste Schrei einer Armee setzte eine weniger laute Armee in eine defensive Haltung und damit in eine ungewollte strategisch schwächere Postion. 

J.Sturm, Folge 2 demnächst 

BUJUTU and the art of -KIAI  Episode 1

As unique in the unarmed martial art, and this in all kinds of specializations within BUJUTSU, is the art of -KIAI. Even in feudal Japan, this art was considered „esoteric“ or „miraculous“. With this art, the unarmed combat rose to the highest level in this time, as it did not need physical contact with the enemy and nevertheless developed so much strength to overwhelm the weaker part of the fighters. KIAI is composed of: AI = Mind / Will and  AI = Unification / Centering. In this state, two elements unite to form one in such a way that the stronger can control the weaker. KIAI refers to the point in the unarmed combat, where external factors such as weapons and technology subordinated themselves to internal factors such as control and force. Thus, this art was used by the leading warriors as an effective weapon in combat. 

Unfortunately, even in Japan, there are few records about this art -KIAI and often this application has been devalued as a smooth hoax. In this feudal period in Japan, there were many self-appointed masters in BUJUTSU who mastered dubious depictions of their own arts, such as hypnosis and overly dexterity, much better than the martial art of BUJUTSU. In this context, there are many stories about a successful application of the KIAI in all situations of life. A warrior of higher rank was expected to master the technique of the KIAI. Over time, he was able to refine and internalize this technique in such a way that it was perceived as a complete art. Zen masters used and taught this technique and made extensive use of it. KIAI was a basic building block and essential in Zen teaching to achieve inner stability and balance. 

The cry „Kiai“ was the first reaction to indicate a danger, either to activate assistance or to warn the enemy. The use of KIAI was used intensively in military circles as a combat strategy. The loudest cry of an army put a less noisy army in a defensive posture and thus in a strategically weaker posture.  

J.Sturm,  Episode 2 to follow

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: