NINJUTSU Folge 2

Ein Ninja verwendete eine grosse Anzahl von Spezialwaffen, entwickelt für spezielle Einsätze in fast allen Bereichen und Möglichkeiten. Hervorzuheben wäre der Gebrauch der „Shuriken“ oder „Wurfnadeln“ , welche aus jeder Position, in jedem Licht und aus allen Distanzen geworfen werden konnten. Diese Kunst wurde zu einer speziellen Kampfkunst dem  „Shurikenjutsu“ zusammengefasst und gelehrt. Selbst die Japanische Kriegerklasse (Buke) studierte diese Wurftechnik und wendete diese auch zum Wurf vom Kurzschwert (Wakizashi) , Dolch (Tanto) und Messer (Ko-Gatana) an. Ninja verwendeten auch runde Wurfscheiben, welche mit scharfen Zacken bewehrt waren und meist vom Gegner erst wahrgenommen wurden, wenn es zu spät war…Berühmt waren auch die Ketten oder Seile an deren einen Ende ein wirbelndes Gewicht und am anderen Ende eine Doppelklinge (Kyotetsu-shoge) befestigt war. Ein Ninja war spezialisiert in der Einnahme von feindlichen Hochburgen / Festungen, Militärcamps und auch individuellen Räumen von Häusern. Dies wurde möglich durch grosses Wissen von praktischer Psychologie sowie Klettertechniken unter Zuhilfenahme von spezieller Ausrüstung wie zum Beispiel spezielle Schuhe, Handspikes usw. Weiters war es dem Ninja möglich, sich lange Zeit unter Wasser zu bewegen durch Verwendung von Luftrohren und aufblasbaren Häuten. Seine speziellen Kenntnisse in der Kräuterkunde ermöglichten ihn zur Herstellung von Gift, welches unter anderem für Wurfpfeile verwendet wurde, sowie die Herstellung von Blitzgranaten und Rauchbomben. Nachdem die Portugiesen in Japan eingetroffen waren, benutzten Ninja auch Feuerwaffen. 

Jeder Ninja war ausgebildet in waffenloser Selbstverteidigung (JuJutsu), den speziellen Gebrauch der Finger an Vitalzentren des Körpers (Yubijutsu) und manche Ninja auch in der Knochenbrechertechnik (Koppo). Aus den vorerwähnten Eigenschaften eines Ninjas kann man gut ableiten, dass er ein gefährlicher Gegner war, ausgebildet in absolutem Gehorsam, Effektivität der angewandten Techniken und hundertprozentiger Körperkontrolle. Er konnte seinen Herzschlag beeinflussen, hypnotisieren, sich aus Fesseln befreien, Langstreckenläufe absolvieren, sich unbewegt für lange Zeit an einem Ort halten und sich unbemerkt unter allen Kategorien von Personen einfügen, selbst wenn Gebiete unter strikter Kontrolle standen. Gesamtheitlich betrachtet, war ein Ninja im feudalen Japan eine ganzheitlich ausgebildete Kampfmaschine zum universalem Einsatz für jede Art von Aufträgen. Körper und Geist, für damalige Erfordernisse, im optimalem Verhältnis.

Von J.Sturm

NINJUTSU Episode 2

A ninja used a large number of special weapons, designed for special operations in almost all areas and possibilities. The use of the „Shuriken“ or „Litter Needles“ , which could be thrown from any position, in any light and from all distances, should be emphasized. This art was combined and taught into a special martial art of the „Shurikenjutsu„. Even the Japanese warrior class (Buke) studied this throwing technique and used it for throwing the short sword (Wakizashi) , dagger (Tanto) and knife (Ko-Gatana). Ninja also used round throwing discs, which were reinforced with sharp spikes and were usually only perceived by the opponent when it was too late… Also famous were the chains or ropes at one end a swirling weight and at the other end a double blade (Kyotetsu-shoge) attached. A ninja was specialized in capturing enemy strongholds/fortresses, military camps and also individual rooms of houses. This was made possible by a great deal of knowledge of practical psychology as well as climbing techniques with the help of special equipment such as special shoes, hand spikes, etc. Furthermore, the ninja was able to move underwater for a long time by using air pipes and inflatable skins. His special knowledge of herbalism enabled him to produce poison, which was used, among other things, for throwing arrows, as well as the production of flash grenades and smoke bombs. After the Portuguese arrived in Japan, Ninja also used firearms.

Each ninja was trained in unarmed self-defense (JuJutsu), the special use of fingers at vital centers of the body (Yubijutsu) and some ninja also in the bonebreaker technique (Koppo). From the above-mentioned characteristics of a ninja, it can be clearly inferred that he was a dangerous adversary, trained in absolute obedience, effectiveness of the techniques used and 100% body control. He was able to influence his heartbeat, hypnotize, free himself from shackles, complete long-distance runs, stay in one place unmoved for a long time and fit unnoticed among all categories of people, even when areas were under strict control. Taken together, a ninja in feudal Japan was a holistically trained fighting machine for universal use for any kind of mission. Body and mind, for the needs of the time, in an optimal relationship.

By J.Sturm

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