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„Ba-Jutsu“ die Samurai-Kampfkunst zu Pferd

BUJUTSU

Waffen und Techniken (Die Samurai-Kampfkunst zu Pferd -Bajutsu-)

Der berittene Samurai war ein Krieger von höherem Rang. Er ritt zusammen mit den Fusssoldaten in vorderster Reihe in den Kampf. Bajutsu war in der Frühzeit des Feudalen Japans (Heian-Periode 794-1156) schon hoch entwickelt und ausnahmslos der Samurai Aristokratie vorbehalten. Die Pferde / Ponys waren aus asiatischer Herkunft und können mit den Pferden der Chinesischen, Koreanischen und Mongolischen Kavallerie verglichen werden.

Die Japanische Züchtung war möglicherweise eine Kreuzung mit den verschiedensten Rassen. Kampfpferde wurden auch als Geschenk unter der Chinesischen Aristokratie und dem Japanischen Kaiser ausgetauscht. Zu dieser Zeit war die Perdezucht eine Spezialität der Clans, bekannt über ganz Japan und jeder hatte seine eigene, geheime Methode der Züchtung. Diese Pferde waren kleiner als die europäischen oder arabischen Pferde, aber kraftvoll, schnell und konnten sehr komplizierte Bewegungen ausführen trotz voller Pferderüstung. Die älteren Krieger waren sehr gut ausgebildet in Bajutsu, vergleichbar mit den berühmten Mongolen-Kriegern. Ungleich der Rüstung von europäischen Kriegern im Mittelalter, war die Schutzausrüstung der Pferde leicht. Leder war unter Anderm das bevorzugte Material. Der Kopfschutz der Pferde hatte vielmals mystische Konturen und Erscheinungsformen, ähnlich vieler Helme der Samurai. 

Der Samurai-Krieger näherte sich den feindlichen Linien mit einer unüblichen Art und Weise und machte es für den feindlichen Bogenschützen (Kyu-Jutsu) schwer, ihn zu treffen. Der Samurai schoss während seiner Annäherung an den Feind pausenlos seine eigenen Pfeile in Richtung der Angreifer. Das Pferd war fähig, alle Richtungsänderungen in der aktuellen Situation selbständig auszuführen und war zu jeder Zeit synchron mit den Bewegungen seines Reiters. Das militärische Reiterwesen beeinflusste BUJUTSU nicht nur wegen seiner eigenen Kampfkunst, sondern auch durch den Gebrauch aller Waffen wie, Bogen, Speer, Schwert und den waffenlosen Kampf mit Fusssoldaten vom Pferderücken aus. 

Jedoch verlor die Kampfkunst zu Pferd im feudalen Japan an Bedeutung am Kriegsschauplatz. Selbst Krieger höheren Grades konnten sich eine Pferdezucht und das Unterhalten eines Pferdestalles wegen sehr hoher Kosten nicht mehr leisten. Der Samurai zu Pferd war meist nur mehr bei Vorführungen und offiziellen Anlässen vertreten. 

By J.Sturm, aus der Japanischen Geschichte

BUJUTSU

Weapons and Techniques (The Art of Military Horsemanship -Bajutsu-)

The mounted samurai was a warrior of higher rank. He rode into battle with the foot soldiers in the front row. Bajutsu was already highly developed in the early days of the feudal Japan (Heian period 794-1156) and was reserved for the samurai aristocracy without exception. The horses / ponies were of Asian origin and can be compared with the horses of the Chinese, Korean and Mongolian cavalry. Japanese breeding may have been a cross with a variety of breeds. Battlehorses were also exchanged as a gift under the Chinese aristocracy and the Japanese emperor.

At that time, hors breeding was a specialty of the clans, known throughout Japan and each had its own secret method of breeding. These horses were smaller than the European or Arabian horses, but powerful, fast and could perform very complicated movements despite full horse armor. The older warriors were very well trained in Bajutsu, comparable to the famous Mongol warriors. Unlike the armor of European warriors in the Middle Ages, the protective equipment of the horses was of lightweight material. For example, leather was the preferred material. The head protection of the horses often had mystical contours and manifestations, similar to many helmets of the samurai. 

The samurai warrior approached enemy lines in an unusual manner, making it difficult for the enemy archery (Kyu-Jutsu) to hit him. The samurai fired his own arrows in the direction of the attackers as he approached the enemy. The horse was able to carry out all changes of direction in the current situation independently and was at all times in sync with the movements of its rider. The military equestrian system influenced BUJUTSU not only because of its own martial art, but also through the use of all weapons such as bow, spear, sword and the unarmed fight with foot soldiers from the horse’s back. 

However, the martial art on horseback in feudal Japan lost its importance at the scene of the war. Even warriors of a higher degree could no longer afford to breed horses and maintain a horse stable because of very high costs. The samurai on horseback was usually only represented at demonstrations and official occasions. 

By J.Sturm, from the Japanese History

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