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BUJUTSU Waffen + Technik / Pfeil und Bogen / Kyu-Jutsu, Folge 1

Für viele Jahre in der Jap.Feudalzeit, war die Kampftechnik mit Pfeil und Bogen (Kyu-Jutsu) die „Hauptwaffe“ der Jap.Krieger. Trotz Einführung von Feuerwaffen unter Tokugawa, hat die strategische Bedeutung von Kyu-Jutsu keineswegs an Wichtigkeit verloren. Kyu-Jutsu war weiterhin die Kampfart der noblen Krieger. Kyu-Jutsu entwickelte sich im laufe der Jahre zu einem komplexen Kampfsystem, das mit dem Ursprung der Japanischen Nation begründet war. Des weiteren entwickelte sich Kyu-Jutsu zu einer mentalen und spirituellen Kampfkunst innerhalb vieler Militär-Clans, welche auch weithin ausserhalb und fernab von Kriegsschauplätzen praktiziert wurde.

Wenn wir zum Ursprung dieser Kampftechnik zurückblicken stellen wir fest, dass die Verwendung von Pfeil und Bogen bei den berittenen Samurai-Kriegern aus der noblen Kriegerkaste vorherrschend war. Es waren die Krieger von Rang und Ehre im alten Japan. Pfeil und Bogen sowie das Langschwert (Katana) waren die Waffen der noblen Krieger. Die normalen, die gewöhnlichen Krieger verwendeten meist den Speer und das Kurzschwert (Wakizashi). Kyu-Jutsu hatte in der Ausbildung der noblen Krieger einen hohen Stellenwert. Konnten doch diese Krieger während des Reitens den Bogen spannen und Ziele in jeder Richtung treffen.

Allgemein war Kyu-Jutsu das Trainingssystem während der Heian-Periode (794-1156) und wurde in dieser Zeit weiterentwickelt und verbessert. Viele Wiederholungen von Übungen auf fixe und bewegliche Ziele auf dem Pferderücken und auch zu Fuss, waren im täglichen Trainingsprogramm verankert. Dabei wurden verschiedene Methoden angewandt. Die „3-Ziele Methode“, wo ein Reiter im vollem Galopp auf 3 Ziele die Pfeile abschoss. Die „Bambushut Methode“, wo an Stangen Bambushüte aufgehängt wurden. Diese mussten im vollem Galopp aus der Ferne wie auch aus der Nähe getroffen werden. Die „Hunde-Schiess-Methode“, wo eine Anzahl Hunde, mit einem Körper-Panzer ausgestattet, in eine Arena gelassen wurde und von den Kriegern vom Pferd aus getroffen werden mussten.

BUJUTSU

Weapons and Techniques (Archery „Kyu-Jutsu“) Episode 1

For many years in the Jap.Feudal period, the fighting technique with bow and arrow (Kyu-Jutsu) was the „main weapon“ of the Jap.Warriors. Despite the introduction of firearms under Tokugawa, the strategic importance of Kyu-Jutsu has not diminished in importance. Kyu-Jutsu continued to be the martial art of the noble warriors. Over the years, Kyu-Jutsu developed into a complex combat system based on the origins of the Japanese nation. Furthermore, Kyu-Jutsu developed into a mental and spiritual martial art within many military clans, which was also practiced far outside and far away from battlefield.

Looking back at the origin of this combat technique, we find that the use of bow and arrow was predominant among the mounted samurai warriors from the noble warrior caste. It was the warriors of rank and honor in ancient Japan. Bow and the long sword (Katana) were the weapons of the noble warriors. The normal, ordinary warriors mostly used the spear and the short sword (Wakizashi). Kyu-Jutsu was highly valued in the training of noble warriors. On horseback, these warriors were able to stretch the arc and reach targets in every direction.

In general, Kyu-Jutsu was the training system during the Heian period (794-1156) and was further developed and improved during this time. Many repetitions of exercises on fixed and moving targets on horseback and also by foot were anchored in the daily training program. Various methods were used. The „3-goal method“, where a rider shot down the arrows in a full gallop on 3 targets. The „bamboo hat method“, where bamboo hats were hung on poles. These had to be hit in full gallop from a distance as well as from close up. The „Dog Shooting Method“, where a number of dogs, equipped with a body protection, were released into an arena and had to be hit by the warriors from the horse.

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