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BUJUTSU Waffen und Technik Folge 3

Waffen und Techniken Episode 3 (die Rüstung)

BUSHI on the horse. EDO-Zeit (1600-1868) From SAMURAI by Hirmer

Jeder Clan, jedes Militärhaus, jede Familie mit Samurai-Status hatte ihre eigenen Rüstungshersteller, von denen viele auch andere militärische Gruppen bedienten. Jeder Clan hatte auch seine eigene Theorie und Praxis, was des Tragens von Rüstungen betrifft, was den Reichtum und die Vielfalt der japanischen militärischen Rüstung in feudalen Zeiten erklärt. Diese, meist geheimen Traditionen, waren so gut erhalten, dass schließlich die Kunst der Rüstungsherstellung, der Stil der verschiedenen Elemente und deren besondere Verwendung in Friedenszeiten unverständlich wurde. Die aufwendig geschmückten Beispiele, die typisch für die Tokugawa-Zeit (1600-1867) sind, behauene Rüstungen und Waffen werden nicht in erster Linie als Kampfmittel betrachtet, sondern als Symbole der Macht und des hierarchischen Status oder Rang. Das vorerwähnte Basismodell einer Rüstung bestand aus Schutzausrüstung für den Kopf, den Hals, die Schultern, den Armen, die Brust, den Unterbauch sowie die Beine und Füße. Es war in der Regel ein komplettes Outfit für den Bushi von höherem Rang, der in die Schlacht ritt. Die zu Fuß kämpfenden Krieger waren nicht mit allen Gegenständen ausgestattet, die der Bushi zu Pferd trug. Die Rüstung, hergestellt aus Leder, blieb immer ein großer Favorit der japanischen Rüstungspanzer. Nicht nur als das Verbindende, das die verschiedenen Rüstungsteile zusammenhielt, sondern auch als Grundmaterial für die Rüstung selbst. Helme und Brust Protektoren aus Eisen wurden schon aus dem Jahr 400 v. Chr. gefunden. Wahrscheinlich ist dies die erste offizielle Aufzeichnung von Rüstungen aus Eisen. Während der Heijan Periode (794-1156) und danach, entwickelte sich die Rüstung zum Meisterwerk in der Zusammensetzung aus Platten, durch  Seide oder Lederband zueinander genäht. Diese Art Schnur bildete ein Muster, durch das der Stil der Rüstung definiert wurde.

From History of feudal Japan. Übersetzt von J.Sturm

BUJUTSU

Weapons and Techniques Episode 3 (The Armor)

Armor of a young Samurai. Late Edo-Period. From SAMURAI by Hirmer

Each clan, every military house, every family with samurai status had its own armament manufacturers, many of which also served other military groups. Each clan also had its own theory and practice regarding the wearing of armor, which explains the richness and diversity of Japanese military armor in feudal times. These traditions, mostly secret, were so well preserved that the art of making arms, the style of the various elements and their special use in peacetime became incomprehensible. The elaborately decorated examples typical of the Tokugawa period (1600-1867), hewn armor and weapons are not primarily regarded as a means of struggle, but as symbols of power and hierarchical status or rank. The aforementioned basic model of armor consisted of protective equipment for the head, neck, shoulders, arms, chest, lower abdomen as well as the legs and feet. It was usually a complete outfit for the higher-ranked Bushi, who rode into battle. The warriors fighting on foot were not equipped with all the objects that the Bushi wore on horseback. The armor, made of leather, has always remained a big favorite of Japanese armor tanks. Not only as the unifying part that held the various armor pieces together, but also as a basic material for the armor itself. Helmets and chest protectors made of iron were found as early as 400 BC. This is probably the first official record of iron armor. During the Heijan period (794-1156) and beyond, the armor developed into a masterpiece in the composition of plates, sewn to each other by silk or leather strap. This type of cord formed a pattern that defined the style of armor.

From History of feudal Japan. Transl. by J.Sturm

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