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Der „Sensei“ im BUJUTSU

Der Sensei im BUJUTSU Folge 1

Die Rolle des „Sensei“ wird bei vielen Budokas unterschiedlich bewertet. Viele Kampfsportler sind der Meinung, dass das Erreichen der Schwarzgut-Ebene (ab dem 1.Dan) bereits die Bezeichnung „Sensei“ rechtfertigt. Es ist nicht so, dass ein guter Techniker auch ein guter Lehrer sein muss. Ein Lehrer muss auch eine Persönlichkeit darstellen der beides – Technik und Psyche- seiner Schüler ins Auge fasst. Per Definition in den meisten Budo-Schriften ist ein Sensei ein Meister der Waffen, ein Lehrer, ein Kampfkunst-Instruktor.

Der Sensei in der Zeit des feudalen Japans widmete sein Leben fast ausschlieslich der Kampfkunst, BUJUTSU. Er testete und experimentierte mit Waffen, befasste sich mit der Strategie im realen Kampf, analysierte den Gebrauch der Waffen in verschiedenen Kampfsituationen, verbesserte die Taktik in der Anwendung zur bestmöglichen Effizienz.

Diese Sensei waren die Wegbereiter im Bujutsu, klar definierte Systeme implementieren, Schulen zum Erlernen dieser System zu gründen und kampferfahrene Schüler zu rekrutieren die garantierten, dass diese Systeme weiterentwickelt wurden und zukunftstauglich waren.

Es ist wenig bekannt, überliefert, nach welchen Kriterien es zur Ernennung zum Sensei kam. Meist übernahmen talentierte Clanmitglieder wie die Söhne von Kriegern diese Rolle und garantierten, dass deren System, Schulen und Philosophie weitergeführt wurden.

Bezeichneter weise erreichten die Kampfkünste in der Rokukara era (1156-1185), Kamakura (1185-1333), Ashikaga (1336-1568), Momoyama (1568-1600) Zeit den qualitativen Höchststand dieser traditionellen Kampfkünste.

Weiter in Folge 2

Von J.Sturm

The Sensei in BUJUTSU episode 1

The role of „Sensei“ is rated differently by many Budokas. Many martial artists believe that reaching the Blackbelt level (from the 1st Of Dan) already justifies the term „Sensei“. It is not the case that a good technician also has to be a good teacher. A teacher must also represent a personality who envisages both the technique and the psyche of his students. By definition in most Budo fonts, a Sensei is a master of weapons, a teacher, a martial arts instructor.

The Sensei in the time of feudal Japan devoted his life almost exclusively to martial arts, BUJUTSU. He tested and experimented with weapons, dealt with strategy in real combat, analyzed the use of weapons in various combat situations, improved tactics in the application for the best possible efficiency.

These sensei were the pioneers in bujutsu, implementing clearly defined systems, setting up schools to learn this system, and recruiting battle-experienced students who guaranteed that these systems would be further developed and fit for the future.

Little is known, according to which criteria the nomination to the Sensei came about. Mostly talented clan members, like the sons of warriors, took on this role, guaranteeing that their system, schools, and philosophy would continue.

The martial arts in the Rokukara era (1156-1185), Kamakura (1185-1333), Ashikaga (1336-1568), Momoyama (1568-1600) reached the highest quality of these traditional martial arts.

Next in episode 2

By J.Sturm

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