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Die 7 Tugenden der Samurai Part 8

The 7 virtues of the Samurai Part 8

Tugend 7: Die Pflicht zur Treue

Treuepflichten sind Pflichten die der Bushi, als Träger eines Rechtes, wahrzunehmen hatte. Sie erwuchs aus dem Grundsatz von Treu und Glauben. Ein Grund, das eigene Leben zu opfern, war die Pflicht zur Treue zu seinem Herrn, dem Höherstehenden in diesem ethischen System. Jedoch nur im Ehrenkodex des Samurai, nahm die Treue einen höchsten Rang ein. Die konfuzianische Ethik gebietet den Gehorsam gegenüber den Eltern als erste und oberste Pflicht. Anders in Japan, wo die Treue gegenüber dem Kaiser als oberstes Gebot gilt und für Bushido sind die Treuepflichten gegenüber den Eltern und allen ihren Mitgliedern dieselben und nicht voneinander zu trennen. Im Bushido vertritt nur 1 Person die Gesetze und den Staat. Die Pflicht zur Treue zu dieser Person, dem Herrn, ist diese ethische, politische Sicht.

Es wurde versucht, wenn ein Untertan der von der Meinung seines Herrschers abwich, ihn von der Treuepflicht zu überzeugen. Gelang das nicht, war die rituale Selbsttötung der Ausweg, seine eigene Überzeugung zu festigen.

Im aktuellen Leben wird die Pflicht zur Treue ganz individuell eingestuft. Im Familienverbund ist sie theoretisch oder auf Papier verankert, deren Einhaltung von persönlichen Wahrnehmungen getragen wird. Im Geschäftsleben ist von Pflicht zur Treue keine Rede und wird nicht immer als etwas Positiven gesehen. Hier wird die Bezeichnung „Professionalität“ als bessere Variante betrachtet. Erfolg und Misserfolg sind ständige Begleiter und jeder kann für sich entscheiden, inwieweit seine Treue zur Geschäftsidee gut oder nicht so gut ist. Jedenfalls wir die Treue nicht immer belohnt, da sie auch missbraucht werden kann.

Text: J.Sturm

The 7 Virtues of Samurai Part 8

Virtue 7: The duty to be faithful

Loyalty obligations are duties that the Bushi, as the bearer of a right, had to perform. It grew out of the principle of good faith. One reason to sacrifice one’s own life was the duty of fidelity to his Lord, the Higher One in this ethical system. However, only in the Code of Honour of the Samurai, fidelity took a highest rank.

Confucian ethics dictates obedience to parents as the first and highest duty. Unlike in Japan, where fidelity to the emperor is considered the top priority, and for Bushido, fidelity to parents and all their members is the same and inseparable. In the Bushido, only 1 person represents the laws and the state. The duty of fidelity to this person, the Lord, is this ethical, political view.
It was attempted, when a Bushi deviated from the opinion of his ruler, to convince him of the duty of loyalty. If this did not succeed, the ritual suicide was the way out to consolidate his own conviction.

In current life, the duty of fidelity is classified individually. It is theoretically or on paper, the observance of which is borne by personal perceptions. In business life, there is no talk of duty of fidelity and is not always seen as something positive. Here, the term „professionalism“ is considered a better option. Success and failure are constant companions and everyone can decide for themselves to what extent their loyalty to the business idea is good or not so good. In any case, we do not always reward loyalty, as it can also be abused.
Text: J.Sturm

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