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Die Sieben Tugenden der Samurai Teil: 3

Tugend 2: Mut und Tapferkeit

Mut, auch Wagemut oder Beherztheit, bedeutet, dass man sich traut und fähig ist, etwas zu wagen, das heisst, sich beispielsweise in eine gefahrenhaltige, mit Unsicherheiten verbundene Situation zu begeben. (Wiki)

Diese Definitionen sind inhaltlich auch aus den Aufzeichnungen aus dem Feudalen Japan, meist im Kontext mit den Kriegern, den Samurai, ersichtlich. Konfuzius erklärte Mut so: „Bemerken was recht ist und es nicht tun, beweist Mangel an Mut“. Für den Krieger, den Samurai bedeutete es, sich den Gefahren auszusetzen, sein Leben zu riskieren und den Tod nicht fürchten.

Stärke, Furchtlosigkeit, Tapferkeit und Mut wurden schon den jugendlichen Knaben anerzogen. Die Söhne der Samurai hatten mühselige Arbeiten zu verrichten, Nahrungsmittelentzug sowie das Ertragen von Kälte waren probate Mittel, um sie für alle mögliche Situationen im Leben eines Samurais vorzubereiten.

Die Angst der Gegner, ob auf dem Schlachtfeld oder sonstigen Kämpfen, wurde eben deswegen so offensichtlich, weil der Samurai nicht an das Überleben zuerst dachte, sondern an den Sieg. Sein eigenes Leben war zweitrangig. Im Kampf aufzugeben war für den Krieger kein Modell. Sein Mut überlagerte alle Gefahrensituationen und seine Tapferkeit im Ertragen von Schmerzen waren sprichwörtlich.

Ein wacher Geist, Mut, Tapferkeit und ein stählerner Körper waren Grundvoraussetzung, um in die Dienste seines Herren aufgenommen zu werden.

Wenn wir der Definition „Mut“ (oben im Text) von Konfuzius ansehen, dann können wir durchaus feststellen, dass diese Aussagen auch für unsere heutige Gesellschaft gültig sind. Wenn wir als Kampfkünstler nur ein wenig den Weg des BUSHIDO nachspüren, dann tragen wir zu einem besseren Verständnis im Umgang mit unseren Mitmenschen bei.

Text von Josef Sturm

The Virtues of Samurai Part 3

Virtue 2: Courage and bravery

Courage, even daring or courage, means that one dares and is able to dare something, that is, for example, to get into a dangerous situation, which is associated with uncertainties. (Wiki)

These definitions are also apparent in terms of content from the records from feudal Japan, mostly in the context of the warriors, the samurai. Confucius declared courage in this way: „Noticing what is right and not doing it proves a lack of courage“. For the warrior, the samurai, it meant exposing himself to the dangers, risking his life and not fearing death.

Strength, fearlessness, bravery and courage were already brought to the young boy. The sons of the samurai had to do laborious work, food deprivation and the suffering of cold were tried and tested means to prepare them for all possible situations in the life of a samurai.

The fear of the opponents, whether on the battlefield or other battles, became so obvious precisely because the samurai did not think of survival first, but of victory. His own life was secondary. Giving up in battle was not a model for the warrior. His courage overlaid all dangerous situations and his bravery in the bearer of pain was proverbial.

A watchful spirit, courage, bravery and a steely body were essential to be accepted into the service of his Lord.

If we look at the definition of „courage“ (above in the text) of Confucius, we can quite state that these statements are also valid for our society today. If we, as martial artists, only follow the path of BUSHIDO a little, then we contribute to a better understanding in the way we interact with our fellow human beings.

Text by Josef Sturm

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